Individuelle Zufriedenheit erlangen

Ausgeglichenheit und Zufriedenheit sind wichtige Voraussetzungen für ein erfülltes und glückliches Leben. Zufriedene Menschen sind gesünder, entspannter und leistungsfähiger als unzufriedene. Doch auf dem Weg zur Zufriedenheit stellen sich einem immer wieder Widerstände in den Weg. Erfahren Sie hier mehr darüber, wie es gelingen kann, trotzdem zufrieden zu sein.

Unzufriedenheit als Triebkraft nutzen

Oft wird gesagt, man soll sich darüber im Klaren sein, was man will und dieses Ziel unbeirrt anvisieren. Doch wenn das so leicht wäre, dann würde ja jeder zufrieden sein. Es braucht aber einen Schuss Unzufriedenheit, damit es im Leben weiter geht. Man ist beispielsweise zufrieden damit, im warmen und weichen Bett zu liegen und braucht gar nicht mehr aufzustehen. Aber leider muss man den Ort der Zufriedenheit wieder verlassen um zu essen, zu trinken, zu arbeiten und sich Wünsche zu erfüllen. Genau genommen ist es sogar so, dass man die Unzufriedenheit akzeptieren muss, weil sie einen auf den Weg schickt, der zur Zufriedenheit führt. Erfahren Sie hier mehr.

Chancen erkennen

Der erste Schritt zur Zufriedenheit und Ausgeglichenheit ist also, mit der Unzufriedenheit nicht zu hadern, sondern sich zu sagen, dass man sie braucht, um vorwärts zu kommen. Dem Schicksal, das einem die Unzufriedenheit beschert hat, kann man also dankbar sein, denn es will, dass man sich entwickelt. Das gilt allerdings nur für psychische beziehungsweise soziale Unzufriedenheit. Bei irreparablen körperlichen Einschränkungen, die beispielsweise durch Unfälle entstanden sind und die gegenüber anderen Menschen echte Nachteile bedeuten, ist es wesentlich schwerer, aus eigener Kraft zufrieden zu werden oder es als Geschenk zu betrachten, dass man unzufrieden ist. Ansonsten kann man in jeder Situation versuchen, verlorene Zeit als gewonnene Zeit zu betrachten.

Mit Rückschlägen umgehen können

Nach Pannen in der Lebensplanung ist es ganz normal, unzufrieden zu sein. Das Schlimme ist, es gibt, neben vermasselten Prüfungen oder einem Partner, der nicht mehr mit einem zusammen sein möchte, auch Pannen, für die man gar nichts kann, wie beispielsweise eine Trennung der Eltern oder die Schließung des Unternehmens, in dem man beschäftigt ist. Dann hilft es nur, die Unzufriedenheit zu akzeptieren und vorwärts zu sehen. Am besten man setzt sich zunächst kleine persönliche Ziele, die man schaffen kann, wie beispielsweise ein Zimmer aufzuräumen oder einen Bekannten freundlich zu grüßen, ohne künstlich bemüht oder falsch zu wirken. Wenn man es vollbracht hat, ist man für den Moment mit sich zufrieden schöpft wieder Mut, sich neue Ziele zu setzen.

Foto: Vibe Images – Fotolia

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